Der liechtensteinische Unternehmer Philipp Luder hat mit Docomondo eine App zum scannen, speichern und organisieren von Dokumenten wie Rechnungen, Mailings oder Verträgen lanciert. Seit dem Start im August wurde Docomondo bereits rund 4.000 Mal heruntergeladen.

Docomondo verspricht das Ende des Papierstapels, jenes Papierstapels, den wir alle kennen, den zu Hause oder im Büro. Rechnungen, Mailings, To-Do-Listen, Anzeigen, all das Zeug, das wir noch erledigen müssen, aber noch nicht dazu gekommen sind. Docomondo ist eine App, die verspricht, Struktur zu bringen und dafür zu sorgen, dass Sie nie einen Termin verpassen oder ein wichtiges Dokument oder einen Brief verlieren.

Die App war die Idee von Philipp Luder, einem Liechtensteiner. Er studierte Wirtschaft und Entrepreneurship an der Hochschule Liechtenstein und gründete die Firma hinter Docomondo. Da er selbst kein Entwickler ist, hat er sich mit Developern aus Berlin zusammengetan.

Warum Docomondo?

Noch bevor er seine Firma gründete, befragte Luder 1.500 potenzielle Kunden. Er ging davon aus, dass es einen Markt für seine App gibt und dass seine Hauptkunden Privatpersonen sein werden, keine B2B-Kunden. „Der Markt ist riesig“, sagt Luder in einem Interview mit der lokalen Nachrichtenseite Vaterland Liechtenstein. „70 Prozent der befragten Kunden gaben an, dass sie genug von ihrem Papierkram haben.“

Das Team startete die App im August 2020, nachdem sie monatelang von mehr als 300 Personen in der gesamten DACH-Region getestet wurde. Es gibt auch eine Desktop-Version für MAC-OS. An einer Windows Anwendung wird derzeit gearbeitet. Luder sagt, der Datenschutz werde für den Erfolg ausschlaggebend sein. „Datenschutz ist eine Schlüsselpriorität“, sagt er. Der App-Anbieter hat keinen Zugang zu persönlichen Dokumenten oder Daten, die von App-Benutzern gespeichert wurden.

Docomondo wird ohne externe Investoren oder Risikokapital finanziert. „Wir sind nicht von Investoren abhängig“, sagt Luder. Da es kostenintensiv ist, die Software zu betreiben und zu entwickeln, werden die User für die Nutzung bezahlen. „Jeder kann die App 30 Tage lang kostenlos testen“, erklärt Luder. So können die Kunden ohne versteckte Kosten herausfinden, ob Docomondo ihren Bedürfnissen entspricht“, so Luder.

Wie funktioniert‘s?

Die Benutzer können Dokumente mit ihrer Smartphone-Kamera scannen und die App wandelt sie dann in ein PDF um. Alternativ können Benutzer auch ein bereits vorhandenes PDF hochladen. Beim Scannen von Dokumenten wandelt ein integriertes OCR-Tool den Text automatisch in ein maschinenlesbares Format um. Die App verbessert auch die Qualität des Scans, indem sie den Kontrast ändert oder Scanfehler korrigiert.

Die App unterstützt alle Arten von Dokumenten, wie Rechnungen, Pässe, Versicherungsdokumente, Verträge und vieles mehr. Nach dem Scannen speichert und archiviert die App die Dokumente in den entsprechenden Ordnern. Die Benutzer können das Dokument dann schnell in ihrer App suchen, es an eine andere Person senden oder ausdrucken.

Docomondo ist seit August verfügbar und wurde bereits mehr als 4.000 Mal heruntergeladen. Es ist definitiv eine überzeugende Applikation, die das Leben leichter machen könnte.

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