Mauro Casellini wird die Bank Frick verlassen, um Bitcoin Suisse Liechtenstein mit aufzubauen und zu betreiben. Beide Unternehmen sind eng miteinander verbunden und sehen grosses Potenzial für eine zukünftige Zusammenarbeit.

Mauro Casellini, Head of Blockchain der Bank Frick, verlässt die Bank und wechselt zu Bitcoin Suisse. Er wird die liechtensteinische Niederlassung der Bitcoin Suisse aufbauen und leiten. Casellini wird seine neue Funktion am 01. Juli antreten, wie die Bank Frick mitteilte.

Casellini ist seit fünf Jahren bei der liechtensteinischen Bank Frick und hat die Blockchain-Einheit der Bank von Grund auf neu aufgebaut. Er hat ein 15-köpfiges Team geleitet, das für die Krypto-Dienstleistungen des Unternehmens, die ICO-Beratung sowie für Maklertätigkeiten und Börsen zuständig ist. In diesen fünf Jahren hat sich die Bank Frick als führende Kryptobank Liechtensteins etabliert. Klicke hier, um ein exklusives ICO.li-Interview mit Mauro Casellini zu sehen.

Bitcoin Suisse und Bank Frick sind eng miteinander verbunden

Bitcoin Suisse ist der grösste Krypto-Broker der Schweiz. Das Unternehmen ist auch ein wichtiger Broker für die Bank Frick und ein Kunde der Bank. Beide Unternehmen sind eng miteinander verbunden und bedienen ähnliche Kundensegmente. Casellini wird daher bei Bitcoin Suisse unter anderem die Aufgabe haben, diese Zusammenarbeit weiter zu verstärken.

Arthur Vayloyan, CEO von Bitcoin Suisse, kommentierte: „Es sind bereits einige gemeinsame Projekte in Vorbereitung, und wir werden in Kürze weitere innovative Lösungen präsentieren können“.

Edi Wögerer, CEO der Bank Frick, sagte: „Mauro Casellini hat wesentlich zum Aufbau unserer Blockchain-Banking-Abteilung beigetragen, und wir sind sehr dankbar für seine Arbeit. Wir freuen uns auch, dass er in ein Unternehmen eintritt, das eng mit unserer Bank verbunden ist. Das bedeutet auch, dass er weiterhin zu einem Krypto-Banking-Sektor beitragen wird, der für alle ernsthaften Marktteilnehmer einen Mehrwert bietet.“

Er fügte hinzu, dass Bitcoin Suisse ein spannender Marktteilnehmer in Liechtenstein werden würde, und er sieht grosses Potenzial für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen.

Bitcoin Suisse Liechtenstein ist das Tor zu Europa

Niklas Nikolajsen, Gründer und Leiter von Bitcoin Suisse, sieht Liechtenstein und die Schweiz als eine grosse Drehscheibe. Casellini teilt diesen Standpunkt. In einem Interview mit der Netzwoche sagte er: „Das Crypto Valley ist nicht auf Zug beschränkt, sondern umfasst die ganze Schweiz und auch Liechtenstein. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den relevanten Akteuren in der Schweiz und in Liechtenstein, und wir sehen uns nicht als Konkurrenten.“

Bitcoin Suisse hat im Dezember 2018 die Bitcoin Suisse Liechtenstein AG gegründet. Der Hauptgrund, warum das Unternehmen sein liechtensteinisches Geschäft ausbauen will, ist, dass das Land Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ist, die Schweiz aber nicht. Liechtenstein dient somit als Basis für die Durchführung von Geschäften im gesamten EWR.

Das Know-how und die Erfahrung von Casellini werden dabei eine grosse Hilfe sein. Neben der Leitung der Bitcoin Suisse in Liechtenstein wird er auch eine Schlüsselfunktion im neu eingerichteten ISP-Bereich (Institutional Services and Products) übernehmen und das institutionelle Angebot der Bitcoin Suisse ausbauen.

Im vergangenen Jahr hat Bitcoin Suisse die Mitarbeiterzahl auf 73 Personen verdoppelt, trotz eines Gewinnrückgangs von rund 30 Prozent. Im ersten Quartal 2019 hat das Unternehmen neun weitere Mitarbeiter eingestellt, darunter Casellini. Die Expansion des Unternehmens in Liechtenstein wird spannend sein.

 

Bild: ©Bank Frick / Mauro Casellini