Während der Schweizer Digitaltage haben sich mehrere europäische Länder zusammengeschlossen, um die Initiative auf ihre Länder auszuweiten. Ziel ist es, die digitale Entwicklung in ganz Europa weiter zu beschleunigen.

Die Swiss Digital Days werden sich in Europa ausweiten. Liechtenstein, die Schweiz, Schweden, Serbien, die Ukraine, Polen, Serbien und die Stadt Wien haben sich zu einer digitalen Allianz zusammengeschlossen, um digitale Initiativen in ganz Europa zu unterstützen, wobei die Schweizer Digitaltage als Vorbild dienten.

„Ich freue mich, dass andere Organisationen offen für die Idee eines Digital Tages sind. Solche transnationalen Initiativen, die die gleichen Ziele verfolgen, werden Europa zu einer stärkeren digitalen Drehscheibe machen. Und wir müssen noch besser werden“, sagt Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland.

Die Schweizer Digitaltage haben internationale Aufmerksamkeit erregt

Die Schweizer Digitaltage sind eine Veranstaltungsreihe zum Thema Digitalisierung. Die Veranstaltung fand vom 1. bis 3. November statt und umfasste mehr als 300 physische und virtuelle Veranstaltungen in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein. Die Idee ist es, die Bevölkerung über digitale Trends zu informieren und aufzuklären.

Die Veranstaltung wird von digitalswitzerland organisiert und hat zum Ziel, den Dialog über die Digitalisierung zu fördern, Unternehmen eine Bühne zur Präsentation ihrer Ideen zu geben und Konsumentinnen und Konsumenten die Möglichkeit zu geben, Feedback zu geben. „Zum vierten Mal können sich Interessierte informieren, sich aktiv an der Diskussion zu aktuellen Themen beteiligen und digitale Kompetenzen für den Alltag erlernen“, sagt digitalswitzerland über die Veranstaltung.

Für die Digital Days sind Vertreterinnen und Vertreter aus anderen Ländern zu Besuch. Polen und Deutschland haben bereits ähnliche Veranstaltungen in ihren eigenen Ländern organisiert. Da die Veranstaltung die digitalen Trends erfolgreich vorantreibt, wird es in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art geben.

„Die Tatsache, dass sich diese sieben Nationen auf gemeinsame Werte einigen können, ist ein wichtiger erster Schritt, um den digitalen Wandel gemeinsam voranzutreiben und sich für gemeinsame Werte wie Verantwortung, Nachhaltigkeit und Sicherheit einzusetzen“, sagt Diana Engetschwiler, Projektleiterin der Swiss Digital Days.

Digitalisierung ist eine transnationale Anstrengung

Digitale Technologien sind grenzenlos, und internationale Zusammenarbeit ist für die Entwicklung des Sektors von größter Bedeutung. Im Gegensatz zu den früheren industriellen Revolutionen, die zumeist nationale Anstrengungen waren, muss die vierte industrielle Revolution eine internationale Anstrengung sein. Die Technologien selbst und die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen auf internationaler Ebene entwickelt werden, um erfolgreich zu sein.

„Angesichts der weitreichenden Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft müssen wir Wege finden, alle Teile der Gesellschaft einzubeziehen und den Nutzen der neuen Technologien zu maximieren“, sagt Marcus Wallenberg, Vorsitzender der SEB und Mitbegründer der schwedischen Initiative Digital@ldag. „Wir müssen uns auch den damit verbundenen Herausforderungen stellen und unsere Kräfte in Europa bündeln, um voneinander zu lernen und zusammenzuarbeiten.“

Nebojša Đurđević, CEO der Initiative Digital Serbien, kommentiert: „Initiativen mit einer so breiten Wirkung kommen normalerweise von Regierungen. Ich bin stolz darauf, dass der zivile Sektor Aktivitäten initiiert und durchführt, um die Chancen zu fördern, die uns die Digitalisierung in vollem Umfang gebracht hat. Ich glaube, dass dieser Beitrag wesentlich für den Wohlstand Europas im digitalen Zeitalter sein wird, und deshalb arbeitet die Initiative Digitales Serbien mit unseren Partnern aus anderen Ländern zusammen.“

Eine vielversprechende Entwicklung. Ein Erfolg aus der Schweiz und Liechtenstein wird in das übrige Europa exportiert. Wiederum haben die beiden Länder einen bedeutenden Beitrag zur digitalen Entwicklung in Europa geleistet.

Bild: @Shutterstock