Matthias Langer, Partner und Steuerberater bei Actus AG in Liechtenstein, erzählte im Interview über seinen Arbeitsalltag mit Unternehmen, die mit ihren ICOs nach Liechtenstein kommen wollen und auf welche Besteuerungen von Token man achten muss, um nicht eine Steuerhinterziehung zu begehen.

(Das Original-Interview in Deutsch, findet ihr HIER)

Blockchain und Steuern

Ramona: Hallo Matthias, freut mich, dass du hier bist und uns das erste Interview zu ICO.li gibst.

Matthias: Vielen herzlichen Dank für die Einladung. Und ich freue mich auch, dass ich das Steuerrecht der Allgemeinheit ein bisschen näherbringen kann.

Ramona: Matthias, du bist ja einer der Krypto-Experten hier in Liechtenstein, und Steuerberater auch noch. Wie bist du denn in die Blockchain-Szene gekommen?

Matthias: Ich muss sagen, dass es durch Zufall war, durch Thomas Nägele. Thomas Nägele ist ja eigentlich der Pionier hier in Liechtenstein und dieses Themas Blockchain und Krypto-basierte Unternehmen. Für seinen ersten Workshop hat er einen Steuerberater gesucht und gesagt, Matthias, wärst du eigentlich offen für dieses Thema und würdest du bei diesem Workshop dabei sein und meinen Mandanten erzählen wie eigentlich die steuerliche Betreuung der Währungen aussieht? Und dann durfte ich bei diesem Workshop dabei sein, habe es anscheinend auch nicht so schlecht gemacht. Die Mandanten waren zufrieden und ich wurde immer wieder zu weiteren Workshops eingeladen und so hat sich das ergeben.

Ramona: Super, und wie lange bist du da schon dabei?

Matthias: Wir haben die Ehre, dass wir eigentlich von Anfang an dabei sein dürfen und das erste Blockchain-Unternehmen in Liechtenstein betreuen durften, sowohl buchhalterisch, als auch steuerrechtlich.

Wie komme ich als ICO an steuerliche Hilfestellungen?

Ramona: Und kommen da denn viele ICOs zu euch?

Matthias: Ja sehr viele. Das Besondere ist dabei einfach, dass die Krypto-Szene eine echt enge Community ist, das heisst, dass obwohl wir eine sehr junge Kanzlei sind, leben wir sehr stark vom Empfehlungsmarketing und haben ja sogar eher das Thema, dass wir Projekte ablehnen müssen und dadurch auch auswählen können, welche Projekte für uns interessant sind in der Betreuung.

Ramona: Dann gibt es da ja sicher auch Kriterien, die man erfüllen muss damit ihr dann die ICOs auch betreut?

Matthias: Ein Kriterium ist zum Beispiel auch welche Rechtsanwaltskanzlei mit involviert ist. Ist das ein seriöser Partner, wie ist deren Onboarding Prozess, etc. Aber das ganz zentrale für uns ist eigentlich das Team des Unternehmens. Wir haben gesehen, dass mit einem Team der Erfolg des Projektes steht oder fällt. Und mit der Zeit bekommt man auch einen Eindruck, wie diese Menschen agieren und sich engagieren. Dabei sieht man, ob es sich um ein ernsthaftes Projekt handelt, oder ein Projekt, bei dem man versucht schnell Geld zu verdienen.

Ramona: Für das Legal Opinion braucht man ja auch die steuerrechtliche Beratung?

Matthias: Ja genau, das ist ein Aspekt und dann spätestens bei der Gründung. Weil am Anfang braucht es immer eine rechtliche Struktur für die Kunden, die auch als Basis für die FMA dient. Dabei ist das Steuerrecht ein sehr wesentlicher Aspekt. Weil wir natürlich zum einen die steuerrechtliche Natur selbst im Blick haben müssen, aber auch natürlich für die Investoren und Mitarbeiter ein Gesamtbild schaffen.

Besteuerung von Token

Ramona: Welche Token werden denn nun überhaupt besteuert?

Matthias: Früher hat man zwischen Payment Token, Utility Token, und Security Token und Equity Token unterschieden. Die Liechtensteinische Steuerverwaltung schaut dabei sehr stark was die Schweiz macht, das heisst wir haben auch weiterhin diese Unterscheidung zwischen Payment Token, Utility Token, Security Token und Equity Token. Und bei der Besteuerung müssen wir uns überlegen, welche Besteuerung meinen wir?

Wir haben einmal die Unternehmensebene. Dort geht es um die Ertragssteuer und Mehrwertsteuer. Auf der anderen Seite haben wir die Ebene der natürlichen Personen. Dabei stellt sich die Frage, wie klassifiziere ich die Token? Und das kann durchaus auch anders klassifiziert sein, wie das beispielweise die FMA machen würde. Und das besondere im Steuerrecht ist, dass es auch im Steuerrecht selber nicht konsistent ist. Für die Ertragssteuer kann ich vielleicht die 1. Sichtweise haben, und für die Mehrwertsteuer vielleicht die 2.

In Deutschland ist es auch so, dass es egal ist ob ich Euro oder Bitcoin habe, wenn ich den Euro einsetze, habe ich eine steuerliche Realisierung. In der Praxis wird das allerdings weder von den Finanzämtern aufgegriffen, noch von den Banken. Die meisten deutschen Banken sind nicht mal in der Lage, Fremdwährungsgeschäfte zu erfassen, weil sie einfach sagen, dass es technisch nicht geht. Das heisst, dass im Gesetz steht, dass ich eine Steuerpflicht habe, jedoch kann ich das Ganze aber nicht dokumentieren, und es wird mehr oder weniger geduldet.

Ramona: Das heisst ja dann, dass es nicht wirklich freundlich für den Nutzer ist?

Matthias: Ja und ich habe immer auch ein Risiko, wenn ich mal irgendwo angeschwärzt bin, und das Finanzamt mir sozusagen was Schlechtes will, dann kann ich bei jedem etwas finden.

Ramona: Und du hattest mir in einem Gespräch mal erwähnt, dass man mit einer App die ganzen Transaktionen tracken kann?

Matthias: Genau, also eine App die wir kennen und unseren Kunden auch empfehlen, ist die App Cointracking. Und damit kann ich sozusagen die ganzen Transaktionen in die App einlesen. Und das Ziel ist es, dass die App mir die ganzen Spekulationsgewinne aufweist. Denn normalerweise bei Privatpersonen, sollte die Fifo-Methode angewendet werden, „First in, first out“, um das Ganze entsprechend zu dokumentieren. Und das geht natürlich, wenn ich Kunden habe die sehr stark traden und spekulieren, irgendwann nicht mehr händisch. Das muss IT-gestützt erfolgen.

Ramona: Und bei der Versteuerung, muss man da immer auch mit dem aktuellen Wechselkurs von FIAT und Kryptowährungen arbeiten?

Matthias: Genau, in der Vergangenheit hatte man das grosse Problem, welchen Kurs nehme ich und von welcher Plattform? Als Beispiel voran gehen hier die Krypto-freundlichen Schweizer, die dazu Kurse veröffentlichen. Genauso wie sie normalerweise Fremdwährungskurse wie Schweizer Franken, australische Dollar, veröffentlichen, haben sie auch für die Haupt-Kryptowährungen Tageskurse bereitgestellt, die man dann für die Steuerdeklaration verwenden kann. Das ist gerade für uns, die auch Buchhaltung machen, sehr hilfreich.

Ramona: Das wird dann wahrscheinlich eine Art Mittelwert sein zwischen den verschiedenen Krypto-Börsen?

Matthias: Ja, wobei es leider auch nur die wenigen Grossen sind. Das heisst, dass wenn ich in kleinere Kryptowährungen investiere, das heisst Utility Token, habe ich weiterhin dasselbe Problem.

Arbitrage Trading

Ramona: Wie sieht es denn beim Arbitrage Trading mit der Versteuerung aus? Weil da sind es ja Maschinen die die ganzen Transaktionen übernehmen?

Matthias: Und genau da ist es umso wichtiger, eine flexible Buchhaltung zu haben, um dann als Unternehmen wiederum flexibler agieren zu können. Weil grundsätzlich schreibt das Steuerrecht vor, dass jede Transaktion laut Gesetz an sich zu deklarieren ist. Das heisst Kauf und Verkauf. Und wenn ich jetzt im Sekundentakt Käufe und Verkäufe habe, und das manuell buchen müsste, würden ja extreme administrative Kosten entstehen. Und da ist es wichtig, dass man hier mit Schnittstellen arbeitet. Dass man direkt alles aus der Blockchain und den Wallets herauslesen kann, und in das entsprechende Buchhaltungsprogramm überführen. Auch bei den Transaktionen von den Banken her. Moderne Banken bieten ja schon an, dass ich direkt auf die Schnittstelle der Banken zugreifen kann, diese direkt auslesen und damit direkt dann automatisiert in meine Buchhaltung einstelle.

Ramona: Das wären dann allerdings keine natürlichen Personen mehr.

Matthias: Genau, das ist dann häufig eine juristische Person. Denn bei den natürlichen Personen, wie wir gehört haben, interessieren mich die Spekulationsgewinne nicht. Bei juristischen Personen ist es aber so, dass jeder Vorgang eine steuerliche Transaktion darstellt, das heisst ich habe vielleicht einen Gewinn oder einen Verlust, den ich dokumentieren muss. Und deswegen ist jede Transaktion dann abzubilden.

Und das ist in der Praxis auch bei den ICOs sehr herausfordernd. Denn gerade, wenn viele kleine Beträge investiert sind, muss ich jede buchhalterisch erfassen. Und da kommt es in der Praxis auch wieder darauf an, welche Revisionsgesellschaft ich habe. Es gibt Revisionsgesellschaften, die es akzeptieren, wenn ich am Ende des Tages einfach eine Saldorechnung verbuche, mit dem Durchschnittskurs des Tages. Und andere Revisionsgesellschaften möchten wirklich jeden spezifischen Trade in Echtzeit zum Kurs umgerechnet haben.

Einige Projekte arbeiten bewusst mit Algorithmen, und schauen die verschiedenen Finanzplätze an, um dort Arbitrage-Gewinne abzuschöpfen. Und das ist auch der Grund warum diese Schwankungen im Moment runtergehen, weil diese Spreads nicht mehr so groß sind. Das sind Beispiele, dass mit Arbitrage-Gewinnen gearbeitet wird. Es gibt schon einzelne Fonds, die das schon spezifisch anbieten und sagen: Du als Investor profitierst davon, dass wir Arbitrage-Gewinne generieren.

Ramona: Das klingt alles ziemlich kompliziert.

Matthias: Ja gottseidank, so habe ich auch mehr Arbeit!

Novelliertes Steuergesetz

Ramona: Das liechtensteinische Steuergesetz wurde ja jetzt novelliert, was können wir denn daraus sonst noch lernen?

Matthias: Wir können zum einen lernen, dass Liechtenstein ein sehr kompaktes Steuergesetz mit knapp 160 Paragrafen (50 Seiten) hat. Als Vergleich hat Deutschland knapp 3000 Seiten Steuergesetze, plus 3000 Richtlinien und Urteilsfälle. Liechtenstein versucht eigentlich immer die Essenz festzuhalten, um Gestaltungsspielräume zu lassen und auf Sachverhalte flexibel zu reagieren. Zum Beispiel hat die EU Liechtenstein die Aufgabe gestellt, dass bestimmte Missbrauchsnormen innerhalb eines Jahres eingeführt werden müssen, um von der grauen Liste wegzukommen. Und Liechtenstein hat das innerhalb von 6 Monaten umgesetzt. Gerade für Investoren zeigt es, dass Liechtenstein sich internationalen Gegebenheiten anpasst und versucht alles sehr schnell umzusetzen, um Rechtssicherheit zu haben.

Ramona: Das wird sicher auch ein Grund sein, warum die ICOs nach Liechtenstein kommen?

Matthias: Sehr richtig. Wobei man fairerweise sagen muss, dass es weniger der Steuerstandort Liechtenstein ist, sondern mehr die Offenheit der Behörden. Ich bin selber ja auch deutscher Steuerberater. Und natürlich finden die deutschen Steuerberater das toll, dass ich in Liechtenstein nur ein Drittel Steuerlast habe, aber tatsächlich kommen sie eigentlich eher wegen dem pragmatischen Ansatz der Finanzmarktaufsicht. Die wenigsten Kunden kommen nach Liechtenstein wegen der Steuer, weil die niedriger ist, sondern, wegen dem regulatorischen Umfeld, weil hier schon weitere Krypto-Unternehmen sind und weil hier eine entsprechende Community besteht.

Gefahren bei einer Nicht-Versteuerung

Ramona: Auf was muss man denn bei den Gesetzen achten, um nicht durch zu wenig Wissen in die Gefahr der Steuerhinterziehung zu rutschen?

Matthias: Hier müssen wir wieder in zwei Ebenen unterscheiden. Einmal für die Unternehmen, einmal für die Privatpersonen.

Bei den Unternehmen sehe ich, dass viele die Mehrwertsteuer unterschätzen. Ertragssteuerlich denken sich viele Kunden, dass sie das eh versteuern müssen und deklarieren es. Was wir aber sehen und was überhaupt nicht betrachtet wird, ist die Mehrwertsteuer.

Bei den natürlichen Personen ist die grösste Herausforderung immer noch die Deklaration. Wir haben durchaus Kunden, die das ordentlich deklarieren wollen, aber es gibt gerade keine Bankbescheinigung. Wenn ich ein normales Bankkonto habe, sehe ich was mein Vermögensstand ist und auch was ich an Spekulationsgewinnen habe. Aber der klassische Kunde investiert ja nicht in Bitcoin, hält das zwei Jahre und verkauft das dann wieder. Sondern viele Kunden investieren in Bitcoin, tauschen es dann in Ether, tauschen es dann in Ripple. Und jede einzelne Transaktion stellt einen besteuerbaren Vorgang dar, den ich dann eigentlich evident halten muss und dokumentieren sollte. Und auch die Steuerbehörden sind damit noch sehr stark überfordert. Es gib faktisch kaum eine Dokumentation dazu. Und vielfach hört man dann von den Finanzämtern, man solle mal eine Excel-Übersicht schicken und alles selber übermitteln. Es kam letztens ein Kunde zu mir, der gesagt hat, ich möchte es gerne deklarieren, aber ich kann nur 70% der Transaktionen auch selber nachvollziehen – wie gehen wir jetzt vor?

Ramona: Habt ihr eine Lösung gefunden?

Matthias: Man versucht dann zum einen mit Schätzungen zu arbeiten, und zum anderen kommt es sehr stark darauf an, in welchem Land man ist. Denn in Deutschland kommt hinzu, dass es zum einen bei diesem Veräusserungsgewinn Spekulationsgewinne habe, also Einkommenssteuer, aber zusätzlich sagt Deutschland, gerade bei den Utility Token, dass das der Umsatzsteuer unterliegt. Und das ist dann genau das grösste Problem, das ich dann habe aus steuerstrafrechtlicher Sicht. Weil ich kann ein Jahr lang traden, hin und herschieben, und vielleicht habe ich kein Einkommen am Ende des Tages, aber jeder Verkauf kann plötzlich Umsatzsteuer auslösen und dann kann ich sehr hohe Umsatzsteuer-Schulden aufhäufen. Und in Deutschland ist es so, dass es schon bei 50.000 Euro Steuerverkürzung einen sogenannten schweren Fall ergibt und das mit bis zu 10 Jahre bestraft wird.

Ramona: Dann sollte man wirklich darauf achten, das zu versteuern.

Matthias: Genau.

Ramona: Man sagt ja, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Doch viele wissen es nicht oder wollen es nicht wissen?

Matthias: Oder häufig ist es auch die Argumentation, dass das das Finanzamt gar nicht mitkriegt. Wie soll das Finanzamt denn diese Transaktion herausfinden? Es kann durchaus sein, dass es heute nicht möglich ist. Aber wir müssen uns überlegen welche Technologien erst noch kommen könnten. Denn vor 10 Jahren, 2008, gab es noch garkeinen Informationsaustausch. In den letzten 10 Jahren haben wir vom Informationsaustausch von der Suche, zum automatischen Informationsaustausch mit Banken gewechselt. Und wer weiss wie in 9 ½ Jahren der ganze Informationsstand ist, in Sachen Krypto und Blockchain für die Finanzämter. Und das Finanzamt hat über 10 Jahre Zeit, den Sachverhalt aufzugreifen und dann festzustellen, dass du da einen Fehler gemacht hast. Das heisst, selbst wenn ich heute sicher bin, heisst es nicht, dass ich das in 10 Jahren immer noch bin.

Ramona: Das heisst, dass alle die noch nichts versteuert haben, immer noch damit rechnen müssen, dass sie eine Strafe bekommen?

Matthias: Genau. Und das Schöne an der Blockchain-Technologie ist, es ist dokumentiert, es ist unveränderbar und es ist dann irgendwann auch nachvollziehbar.

Wohnsitz der Mitarbeiter

Ramona: Wenn nun alle Mitarbeiter im Inland sitzen, dann ist es ja eine klare Sache. Wenn jetzt aber manche Mitarbeiter im Ausland sind, wie sieht es da aus mit der Besteuerung?

Matthias: Dass alle im Inland sitzen, ist ein Fall den wir noch gar nicht hatten. Weil das übliche Verfahren ist es ja, Investoren, Mitarbeiter oder irgendwer sitzt immer im Ausland. Dort muss man dann unterscheiden, ob der Mitarbeiter ein Festangestellter oder Freelancer ist. Bei den Mitarbeitern, die tatsächlich eingestellt sind, habe ich die Situation wo ich schauen muss, wo der Mitarbeiter sitzt? Und da der Mitarbeiter häufig vom Home-Office aus arbeitet habe ich nicht nur das steuerliche Thema, sondern auch noch ein sozialversicherungsrechtliches Thema, und häufig zusätzlich noch deutsche Einkommenssteuer. Da muss ich dann schauen, dass ich keine Doppelbesteuerung habe und, dass das Ganze auch richtig deklariert ist.

Wir sehen, dass der lokale Steuerberater damit komplett überfordert ist. Bei den Mitarbeitern die sagen, dass sie einfach eine Rechnung stellen, hat wieder das Thema, die richtige Deklaration durchzuführen, und für das liechtensteinische Unternehmen hab ich die Bezugssteuer. Die Bezugssteuer ist, dass es liechtensteinischen Unternehmen Mehrwertsteuer auf diese Leistungen zuzahlen muss. Das ist auch etwas, was häufig übersehen wird.  Und wenn ich dann plötzlich nach einem Jahr feststelle, „Oh, meine ganzen Rechnungen werden dieses Jahr 7,7% teurer“, kann das natürlich Löcher in die Businesspläne reissen.

Ramona: Ja, vor allem bei den ganzen Startups, die ja noch das Geld sammeln sollten.

Matthias: Genau. Und auch wieder, ich als Verwalter, der dann diese Bezugssteuer nicht angemeldet habe, habe wieder diese strafrechtliche Komponente. Denn ich muss wissen, dass da Bezugssteuer anfällt.

Ramona: Ja wie du gesagt hast, es betrifft ziemlich viele, da man schnell mal den Sitz in Liechtenstein haben kann, nur die Leute physisch reinzukriegen ist dann schwierig.

Matthias: Sehr schwierig. Zum einen, weil natürlich viele vielleicht nicht gehen möchten. Es ist schwer Berliner anzusiedeln in Liechtenstein in der ruhigen Gegend. Aber auch natürlich wegen der restriktiven Aufenthaltsbewilligung.

Ramona: Vielen Dank, Matthias, für das tolle Interview! Das wars jetzt von uns. Ich hoffe es hat euch gefallen und wir sehen uns beim nächsten Beitrag!

 

 

Für eine bessere Lesbarkeit wurden einige Passagen verkürzt. Der Sinn der Passage wurde jedoch beibehalten.

 

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